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Jazz-News

  • Hamburg: feel.jazz Festival
    03. Februar 2023
    Bereits seine sechste Ausgabe feiert das feel.jazz Festival, das heute und morgen im Hamburger Hafenklang stattfindet.
  • Sachsen: Jutta Hipp Preis
    03. Februar 2023
    Im Juni dieses Jahres wird der Jutta Hipp Preis erstmals in den Kategorien Komposition und Improvisation sowie als Ehrenpreis vergeben.
  • RIP: Tom Verlaine
    03. Februar 2023
    Tom Verlaine starb nach kurzer Krankheit am 28. Januar in New York, er wurde 73 Jahre alt.
  • Ensemble Recherche: Subsahara
    03. Februar 2023
    Afrika und zeitgenössische klassische Musik begegnen sich am 8. März in einem Konzert des Freiburger Ensemble Recherche.
  • RIP: Barrett Strong
    03. Februar 2023
    Barrett Strong starb am 28. Januar in Kalifornien, er wurde 81 Jahre alt.
  • Videopremiere – Kira Linn’s Linntett
    02. Februar 2023
    Baritonsaxophonistin Kira Linn, veröffentlichte 2017 ihr erstes Album „Nature“ in der „Jazz Thing next Generation“ Reihe. Mittlerweile ist sie bei Album Nummer 3 angekommen. „Illusion“ erscheint im April diesen Jahres. Wir präsentieren die zweite Single zu „Numb_ers“ in einer exklusiven Videopremiere. Enjoy!
  • Videopremiere – Monika Roscher Bigband
    02. Februar 2023
    Monika Roscher und ihre Bigband stehen in den Startlöchern für ihr neues Album „Witchy Activities And The Maple Death“, welches Anfang Mai diesen Jahres erscheinen soll. Die erste Single zum Song „8 Prinzessinen“ wurde unter der Regie von Juri Beythien filmisch umgesetzt. Die Videopremiere hier und jetzt bei Jazzthing. Vorhang auf!
  • Hedvig Mollestad & Trondheim Jazz Orchestra – Maternity Beat
    02. Februar 2023
    Seit der Gründung ihres Trios 2009 hat die Gitarristin Hedvig Mollestad, 1982 in Ålesund, Norwegen, geboren, bislang sieben Alben veröffentlicht. Dass Mollestad aber mehr ist als eine Gitarristin, die sich trittsicher im Grenzbereich von Jazz, improvisierter Musik und Heavy-Metal bewegt, zeigt einmal mehr ihr neues Album „Maternity Beat“, das seine Live-Premiere mit zwölf Musiker/-innen des […]
  • Fred Hersch & Esperanza Spalding – Alive At The Village Vanguard
    02. Februar 2023
    Da hatten zwei offenbar eine Menge Spaß. Und so etwas passiert eben nur, wenn keiner sich oder anderen beweisen muss, wie toll und einzigartig er denn ist. Esperanza Spalding und Fred Hersch gehören – obwohl aus unterschiedlichen Generationen stammend – zum Hochadel des Jazz im 21. Jahrhundert. Dass sich die Vokalistin, die diesmal gänzlich auf […]
  • Catherine / Morello / Faller – Pourquoi
    02. Februar 2023
    „Pourquoi“ ohne Fragezeichen. Ein Wortwitz, mit dem sich Altmeister Philip Catherine als geistreicher Schalk outet. Sein spätes Trio mit den deutschen Saitenkollegen Paulo Morello (Gitarre) und Sven Faller (Bass) beschert dem vor Kurzem 80 gewordenen Belgier in der Tat einige unerwartete Höhenflüge. Ging „Manoir De Mes Rêves“, das erste Album des Dreiers, noch ein wenig […]

Allgemeines zum Thema Jazz

Die Entstehungsgeschichte des Jazz geht bis ins Jahr 1917 zurück. Dieser Musikstil ist dem Blues und der Musik der farbigen Sklavenarbeiter entlehnt. Folgende charakteristische Merkmale zeichnen sich ab:

  1. Die Persönlichkeit des Musikers steht im Vordergrund; der Interpret äußert mittels Stimme oder Instrument das, was er selbst erlebte und erfuhr.
  2. Die Improvisation, entweder frei oder nach musikalischer Vorgabe, und entweder von einem oder mehreren Instrumenten, quasi kollegial, ausgeführt, wird als Ausdrucksmittel verwendet.
  3. Die spontanen, unvermittelten, gefühlsgeladenen Interaktionen sorgen für einen spannenden, abwechlungs- und erlebnisreichen musikalischen Verlauf der Session.
  4. Die faszinierende Einmaligkeit der jeweiligen musikalischen Darbietung ist ein einzigartiges, in dieser speziellen Form nicht wieder zu erlangendes musikalisches Ereignis.
  5. Die Rhythmik ist der zentrale Aspekt, dem eine besondere Ausdruckskraft innewohnt. Der Pulsschlag der ehemals in Gefangenschaft geratenen Sklaven tritt hervor, der nunmehr frei zur Entfaltung gebracht wird.
  6. Der raue Stimmklang der Sänger bzw. der gefühlsgeladene Schrei nach Gerechtigkeit, nach der die Seele lechzt, tritt hervor.
  7. Die Tongebung orientiert sich am offenen Vokal.

Der Jazz eröffnete ganz neue, allumfassende Möglichkeiten, sämtliche Musiksparten betreffend. Die Verschmelzung von afroamerikanischen Elementen der Volksmusik, wie z.B. gefühlsgeladene Rhythmik, freie Improvisation, offene Tongebung (siehe Negro Spiritual, Worksong, Blues) mit europäischen Bestandteilen, wie z.B. Tonsystem, Melodik, Harmonik, Formsatz, Instrumentierung (siehe Tanz- Marsch- Unterhaltungs- und Popularmusik) sind der Grund dafür, dass heutzutage  Musikformen integriert wurden, die nahezu ganz von der traditionellen afroamerikanischen Ursprünglichkeit losgelöst sind. Die Entwicklung des Jazz vollzog sich summa summarum wie folgt: New Orleans Jazz (ab 1905), Dixieland Jazz (ab 1910), Chicago Jazz (ab 1919), Swing (ab 1926), eine der populärsten Stilrichtungen der Jazzgeschichte, nebenbei bemerkt, sowie Bebop (ab 1940), Latin Jazz (ab 1947), Cool Jazz (ab 1948), Hard Bop (ab 1955), Free Jazz (ab 1958), Jazz Fusion (ab 1968) und viele weitere, die ihre Weiterführung im zeitgenössischen Stil fanden.