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    IG Jazz-Nord    

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 entfällt: Bad Oldesloe, 05./06.09.2026

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Jazz-News

  • Videopremiere – Phoenix Love – Lay Your Head Down
    12. Mai 2026
    Mit „Lay Your Head Down“ erschien gestern die erste Single aus dem Debütalbum „And All I Have To Give“ von Phoenix Love. Mit Dora Osterloh am Mikrofon, Keisuke Matsuno an der Gitarre, sowie Theresia Philipp am Saxophon, Simon Jermyn am Bass und Lukas Akintaya hinter dem Schlagzeug begibt sich die Formation auf eine musikalische Reise […]
  • 19: Bezau Beatz
    12. Mai 2026
    Vom 6. bis 9. August findet zum 19. Mail das Festival Bezau Beatz statt.
  • 30: Vision Festival
    12. Mai 2026
    Vom 23. bis 28. Juni feiert das Vision Festival im New Yorker Abrons Arts Center seinen 30. Geburtstag.
  • Stadtgarten: Neuer Konzertsaal
    12. Mai 2026
    Der Neubau umfasst einen modernen Konzertsaal mit verbesserter Akustik und zeitgemäßer technischer Infrastruktur.
  • Praia: Afrikanische Kulturhauptstadt 2028
    12. Mai 2026
    Nun wurde bekannt, dass die kapverdische Hauptstadt Praia 2028 Afrikanische Kulturhauptstadt wird.
  • Shalom-Musik.Koeln: ZUHÖREN
    12. Mai 2026
    Vom 1. bis 10. September findet das Festival Shalom-Musik.Koeln unter dem Motto „ZUHÖREN“ statt.
  • Videopremiere – We Float – Leaving
    11. Mai 2026
    Messen wie die jazzahead! in Bremen führen auch zu zufälligen Begegnungen, aus denen Videopremieren, wie die heutige entstehen. Anne Marte Eggen, Komponistin und Musikerin aus Malmö schaute an unserem Stand vorbei und präsentierte uns das neue Album ihrer Band „We Float“, welches im Oktober diesen Jahres unter dem Titel „Outward“ erscheinen wird. Die erste Single […]
  • Jazz und Anderes im Radio
    11. Mai 2026
    Features und Konzertmitschnitte aus Jazz, World Music, Neuer Musik u.a.
  • Jazz und Anderes im Fernsehen
    11. Mai 2026
    Konzerte, Dokumentationen, Porträts und Magazine im TV
  • Marcela Arroyo & Quique Sinesi – Reflejos
    11. Mai 2026
    Zweimal Argentinien, eine intensive Stimme und verschiedene Gitarren, dazu noch ein prominenter Gast aus Deutschland, der bei ein paar der fast ausschließlich selbst komponierten Stücke mitwirkt. Das bietet „Reflejos“, ein wunderschönes Duoalbum zweier bzw. dreier ausdrucksstarker Künstler. Die Sängerin und Gitarristin Marcela Arroyo trifft hier auf ihren argentinischen Landsmann und Gitarristen Quique Sinesi und begibt […]

Allgemeines zum Thema Jazz

Die Entstehungsgeschichte des Jazz geht bis ins Jahr 1917 zurück. Dieser Musikstil ist dem Blues und der Musik der farbigen Sklavenarbeiter entlehnt. Folgende charakteristische Merkmale zeichnen sich ab:

  1. Die Persönlichkeit des Musikers steht im Vordergrund; der Interpret äußert mittels Stimme oder Instrument das, was er selbst erlebte und erfuhr.
  2. Die Improvisation, entweder frei oder nach musikalischer Vorgabe, und entweder von einem oder mehreren Instrumenten, quasi kollegial, ausgeführt, wird als Ausdrucksmittel verwendet.
  3. Die spontanen, unvermittelten, gefühlsgeladenen Interaktionen sorgen für einen spannenden, abwechlungs- und erlebnisreichen musikalischen Verlauf der Session.
  4. Die faszinierende Einmaligkeit der jeweiligen musikalischen Darbietung ist ein einzigartiges, in dieser speziellen Form nicht wieder zu erlangendes musikalisches Ereignis.
  5. Die Rhythmik ist der zentrale Aspekt, dem eine besondere Ausdruckskraft innewohnt. Der Pulsschlag der ehemals in Gefangenschaft geratenen Sklaven tritt hervor, der nunmehr frei zur Entfaltung gebracht wird.
  6. Der raue Stimmklang der Sänger bzw. der gefühlsgeladene Schrei nach Gerechtigkeit, nach der die Seele lechzt, tritt hervor.
  7. Die Tongebung orientiert sich am offenen Vokal.

Der Jazz eröffnete ganz neue, allumfassende Möglichkeiten, sämtliche Musiksparten betreffend. Die Verschmelzung von afroamerikanischen Elementen der Volksmusik, wie z.B. gefühlsgeladene Rhythmik, freie Improvisation, offene Tongebung (siehe Negro Spiritual, Worksong, Blues) mit europäischen Bestandteilen, wie z.B. Tonsystem, Melodik, Harmonik, Formsatz, Instrumentierung (siehe Tanz- Marsch- Unterhaltungs- und Popularmusik) sind der Grund dafür, dass heutzutage  Musikformen integriert wurden, die nahezu ganz von der traditionellen afroamerikanischen Ursprünglichkeit losgelöst sind. Die Entwicklung des Jazz vollzog sich summa summarum wie folgt: New Orleans Jazz (ab 1905), Dixieland Jazz (ab 1910), Chicago Jazz (ab 1919), Swing (ab 1926), eine der populärsten Stilrichtungen der Jazzgeschichte, nebenbei bemerkt, sowie Bebop (ab 1940), Latin Jazz (ab 1947), Cool Jazz (ab 1948), Hard Bop (ab 1955), Free Jazz (ab 1958), Jazz Fusion (ab 1968) und viele weitere, die ihre Weiterführung im zeitgenössischen Stil fanden.