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    IG Jazz-Nord    

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 entfällt: Bad Oldesloe, 05./06.09.2026

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Jazz-News

  • Südtirol: Jazzfestival Alto Adige
    19. Mai 2026
    Das Südtirol Jazzfestival Alto Adige findet 2026 vom 26. Juni bis 5. Juli statt.
  • USA: Doris Duke Artist Awards
    19. Mai 2026
    Tomeka Reid, Val-Inc und Makaya McCraven werden 2026 mit den „Doris Duke Artist Awards“ ausgezeichnet.
  • Augsburg: Jazzsommer 2026
    19. Mai 2026
    Vom 8. Juli bis 12. August findet zum 34. Mal der Jazzsommer Augsburg statt.
  • NRW: Münsterland Festival meets BurgJazz
    19. Mai 2026
    Vom 18. bis 21. Juni findet auf Burg Vischering bei Lüdinghausen Münsterland Festival meets BurgJazz.
  • Karlsruhe: Zeltival
    19. Mai 2026
    Vom 26. Juni bis 9. August steigt die nächste Ausgabe des Zeltivals in Karlsruhe.
  • Jazz und Anderes im Radio
    18. Mai 2026
    Features und Konzertmitschnitte aus Jazz, World Music, Neuer Musik u.a.
  • Jazz und Anderes im Fernsehen
    18. Mai 2026
    Konzerte, Dokumentationen, Porträts und Magazine im TV
  • Johanna Borchert & Miles Perkin – The Match
    18. Mai 2026
    In diesem avantgardistischen Duoalbum steckt lupenreiner Pop. Miles Perkin, als Deutschkanadier schon mit hochkarätigen Americana-Bands unterwegs, und Johanna Borchert…
  • Gregory Hutchinson – Kind Of Now – The Pulse Of Miles Davis
    18. Mai 2026
    Für sein Tribute an Miles Davis hat sich Gregory Hutchinson ein Dreamteam zusammengestellt, mit dem Trompeter Ambrose Akinmusire und dem Saxofonisten Ron Blake, den beiden Gitarristen Jakob Bro und Emmanuel Michael, dem Pianisten Gerald Clayton, dem Bassisten Joe Sanders und ihm als Schlagzeuger. Jeder dieser Musiker fügt dem Repertoire auf „Kind Of Now – The […]
  • Chloé Marsigny Sextet – 10 Seconds To Lift-Off – Vol. 3
    18. Mai 2026
    Momentan kennt man die Schweizer Bassklarinettistin Chloé Marsigny vor allem vom Trio Knobil um die Bassistin (und Namensgeberin) Louise Knobil, die nun auch am Bass in Marsignys Sextett zu hören ist. Das „Vol. 3″ im Titel deutet es an: „10 Seconds To Lift Off“ ist der dritte Teil einer Folge von Alben, die allesamt ein […]

Allgemeines zum Thema Jazz

Die Entstehungsgeschichte des Jazz geht bis ins Jahr 1917 zurück. Dieser Musikstil ist dem Blues und der Musik der farbigen Sklavenarbeiter entlehnt. Folgende charakteristische Merkmale zeichnen sich ab:

  1. Die Persönlichkeit des Musikers steht im Vordergrund; der Interpret äußert mittels Stimme oder Instrument das, was er selbst erlebte und erfuhr.
  2. Die Improvisation, entweder frei oder nach musikalischer Vorgabe, und entweder von einem oder mehreren Instrumenten, quasi kollegial, ausgeführt, wird als Ausdrucksmittel verwendet.
  3. Die spontanen, unvermittelten, gefühlsgeladenen Interaktionen sorgen für einen spannenden, abwechlungs- und erlebnisreichen musikalischen Verlauf der Session.
  4. Die faszinierende Einmaligkeit der jeweiligen musikalischen Darbietung ist ein einzigartiges, in dieser speziellen Form nicht wieder zu erlangendes musikalisches Ereignis.
  5. Die Rhythmik ist der zentrale Aspekt, dem eine besondere Ausdruckskraft innewohnt. Der Pulsschlag der ehemals in Gefangenschaft geratenen Sklaven tritt hervor, der nunmehr frei zur Entfaltung gebracht wird.
  6. Der raue Stimmklang der Sänger bzw. der gefühlsgeladene Schrei nach Gerechtigkeit, nach der die Seele lechzt, tritt hervor.
  7. Die Tongebung orientiert sich am offenen Vokal.

Der Jazz eröffnete ganz neue, allumfassende Möglichkeiten, sämtliche Musiksparten betreffend. Die Verschmelzung von afroamerikanischen Elementen der Volksmusik, wie z.B. gefühlsgeladene Rhythmik, freie Improvisation, offene Tongebung (siehe Negro Spiritual, Worksong, Blues) mit europäischen Bestandteilen, wie z.B. Tonsystem, Melodik, Harmonik, Formsatz, Instrumentierung (siehe Tanz- Marsch- Unterhaltungs- und Popularmusik) sind der Grund dafür, dass heutzutage  Musikformen integriert wurden, die nahezu ganz von der traditionellen afroamerikanischen Ursprünglichkeit losgelöst sind. Die Entwicklung des Jazz vollzog sich summa summarum wie folgt: New Orleans Jazz (ab 1905), Dixieland Jazz (ab 1910), Chicago Jazz (ab 1919), Swing (ab 1926), eine der populärsten Stilrichtungen der Jazzgeschichte, nebenbei bemerkt, sowie Bebop (ab 1940), Latin Jazz (ab 1947), Cool Jazz (ab 1948), Hard Bop (ab 1955), Free Jazz (ab 1958), Jazz Fusion (ab 1968) und viele weitere, die ihre Weiterführung im zeitgenössischen Stil fanden.